Ein Gedanke für die Zukunft:

Wie Energie-Selbstständig könnte Kablow eigentlich sein?

Wir alle merken es: Die Welt dreht sich schnell – manchmal zu schnell. Energie wird teurer, das Wetter verrückter und die Fragen zur Zukunft größer. Da liegt es doch nahe, sich mal ganz entspannt zu fragen: Wie könnte Kablow in ein paar Jahren eigentlich dastehen?

Vielleicht ein bisschen moderner, ein bisschen unabhängiger – und trotzdem ganz klar Kablow

Zukunft & Energie

Vielleicht ist es Zeit, gemeinsam zu träumen:
Wie könnte ein „energiewaches Kablow“ aussehen?

Zukunft & Energie 2025

Keine Sorge, es geht nicht darum, jetzt sofort Solarpanels aufs Dach zu nageln oder Windräder hinterm Carport zu verstecken. Es geht erstmal nur um eine Idee:
Was wäre, wenn unser Dorf langfristig Teile seiner Energie selbst erzeugen könnte?
Sonnenenergie, kleine Gemeinschaftsprojekte, clevere Lösungen für Wärme oder Strom – es gibt so viele Möglichkeiten, die gar nicht so abgehoben sind, wie sie auf den ersten Blick klingen.

Feldheim zeigt, was möglich ist

Feldheim, Ortsteil von Treuenbrietzen ist das erste energieautarke Dorf Deutschlands. Seit 2010 versorgen sich rund 130 Einwohner selbst mit Strom und Wärme aus Wind, Biogas und Sonne. Überschüsse bleiben im eigenen Netz – das Ergebnis sind stabile Preise und echte Unabhängigkeit. Ein Beispiel, das Lust auf mehr macht.

Wir müssen nichts aber wir könnten anfangen

Energiewende 2025

Damit die Energiewende nicht nur ein großes Wort bleibt, sondern auch Spaß macht, bezahlbar ist und allen vor Ort etwas bringt, hat sich die ZEAG Energie AG aus Heilbronn etwas Cleveres ausgedacht. Mit ihrem Konzept zur Bürgerbeteiligung können nämlich nicht nur Kommunen, sondern auch Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen direkt aus der Region mitmachen. So wird aus der Energiewende kein trockenes Zukunftsthema, sondern ein gemeinsames Projekt – zum Mitreden, Mitgestalten und natürlich auch Mitprofitieren.

Wir müssen nichts aber wir könnten anfangen, darüber zu sprechen.
Leise, neugierig, ohne großen Druck – so wie man’s in Kablow eben macht.
Denn am Ende geht’s um uns alle: um ein Dorf, das auch in Zukunft gut leben möchte, mit bezahlbarer Energie, verlässlichen Lösungen und einem Stück Unabhängigkeit, das sich einfach gut anfühlt. Was meint Ihr?

Ergänzende Infos

Grafik: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0
  • Partizipation: Künftige Generationen agieren nicht mehr nur als passive Verbraucher, sondern als aktive „Prosumer„, die durch eigene Erzeugung und Smart-Meter-Technologien ihre Energiekosten selbst steuern.
  • Klimaschutz & Lebensqualität: Das Hauptziel ist ein treibhausgasneutrales System bis 2045, um die Lebensgrundlagen zu erhalten.
  • Ressourcenunabhängigkeit: Der Ausbau heimischer Erneuerbarer verringert die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten und politischen Krisenherden.
  • Dezentrales „Energy Sharing„: Ab Juli 2026 können lokale Gemeinschaften überschüssigen Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen, was die Abhängigkeit von Großkonzernen verringert.
  • Innovative Geothermie: Projekte wie „Eavor-Loop“ in Bayern zeigen, dass durch geschlossene Schlaufennetze in großer Tiefe grundlastfähige Wärme und Strom unabhängig vom Standort erzeugt werden können – oft kostengünstiger als Wind- oder Solarkraft.
  • Virtuelle Kraftwerke: Heimspeicher und Wallboxen werden zu einem „Schwarm“ zusammengeschaltet, um aktiv am Stromhandel teilzunehmen und das Netz zu stabilisieren.
  • Wasserstoff & Power-to-Gas: Als langfristiger Speicher für Sektoren wie die Industrie, in denen direkte Elektrifizierung schwierig ist.
  • Nachhaltige Windkraft: Entwicklung voll recyclingfähiger Rotorblätter bis 2030, um Abfallberge für künftige Generationen zu vermeiden